Vladimir Fainberg Schriftsteller


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Biographie
   

Biographie

Vladimir Fainberg geboren am 19. Mai 1930 in Moskau. Schon als Schulkind schrieb er Gedichte. Nahm 1949 das Studium an der Maxim–Gorki–Hochschule fuer Literatur, Fachrichtung Dichtkunst, auf. Unter ehemaligen Kriegsteilnehmern und Arbeitern war er damals der einzige Abiturient, der nur Schulabschluss hinter sich hatte. Ein Jude mit charakteristischem Namen, der sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken wollte, musste er taeglich den Kampf fueren um seine Identitaet, gegen die Gefahr, sich in der verlogenen Phraseologie des so genannten «sozialistischen Realismus» zu verlieren.

Danach kamen Hoehere Kurse fuer Drehbuchautoren und Regisseure. Hoffnungen, sich in der Filmkunst zu finden, die nicht in Erfuellung gegangen sind. Alles recht trivial und traurig, aber voellig der Logik seiner nonkonformistischen Position entsprechend.

In den 70er Jahren macht sich der nicht allzu erfolgreiche Literat und Regisseur mit einem illegalen Labor bekannt, das von einem Physiker geleitet wird. Der Untersuchungsgegenstand ist aber Parapsychologie. Heute, wenn es in Zeitungen von Heilungsangeboten und sonstigen Werbeanzeigen dieser Art gerade wimmelt, ist es sehr schwer sich vorzustellen, welch eine Erschuetterung dies fuer einen Menschen war, der an ein Leben in der «materiellen» Welt, die uns «in Empfindungen» gegeben ist, gewohnt war. Und nun spuert er auf einmal in sich unerklaerliche Kraefte!

Diese Erfahrung war fuer ihn ein Anstoss fuer geistige Erleuchtung, bei der eine 12jaehrige Freundschaft mit dem orthodoxen Priester Alexander Mien eine hervorragende Rolle gespielt hat. Diese Erfahrungen wurden nun zum Hauptthema seines literarischen Schaffens. Ohne Hoffnung auf Publikation in der Sowjetunion wurde der Roman «Hier und jetzt» geschrieben, der 1991 zum erstenmal erschienen ist. Das Werk wurde zum ersten Buch der Reihe «Praxis einer geistigen Suche». Heute sind 10 Buecher dieser Reihe erschienen, darunter die Gedichtsammlung «Die unsichtbare Seite».

…Wladimir Feinberg ist am 24. Juli 2010 gestorben.

   


© Vladimir Fainberg, 2003–2011.
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